Mostly Anything

IT Blog über VMWare, SQL, Storage, Security und mehr.

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Powershell (NuGet) hinter Proxy

27. September 2017 · Keine Kommentare

Wie so oft bei Kunden sitzen die Clients hinter einen (Outbound) WebProxy. Wenn ich nun ein

eingebe oder ein Powershell Modul via

installieren möchte gibts eine Fehlermeldung

Update-Help : Failed to update Help for the module(s) ‚Microsoft.PowerShell.Management, Microsoft.PowerShell.Security,
Microsoft.PowerShell.Utility, CimCmdlets, ISE, Microsoft.PowerShell.Diagnostics, Microsoft.PowerShell.Host, Microsoft.WSMan.Management,
PSDesiredStateConfiguration, PSScheduledJob, PSWorkflow, PSWorkflowUtility, Microsoft.PowerShell.Core‘ with UI culture(s) {en-US} : Unable
to connect to Help content. The server on which Help content is stored might not be available. Verify that the server is available, or
wait until the server is back online, and then try the command again.
At line:1 char:1
+ update-help
+ ~~~~~~~~~~~
+ CategoryInfo : InvalidOperation: (:) [Update-Help], Exception
+ FullyQualifiedErrorId : UnableToConnect,Microsoft.PowerShell.Commands.UpdateHelpCommand

Mit folgendem Befehl kann man die Proxy Settings vom System anschauen:

Current WinHTTP proxy settings:

Direct access (no proxy server).

Wenn nun im IE ein Proxy eingetragen ist, kann dieser mit

eingelesen werden. Das funktioniert aber nicht wenn im IE ein proxy.pac File hinterlegt ist, dann muss der Proxy explizit gesetzt werden.

Ging aber so immer noch nicht, da der Proxy eine Authentication verlangt. Also in einer Powershell Authentication für den Webclient setzen:

Nun kann mit dieser Session über den Proxy kommuniziert werden und das Updaten der Help Files und das Installieren von Modulen via NuGet funktioniert auch. Bei der nächsten Powershell Session muss die Authentication neu gemacht werden. Idealer Kandidat also fürs Profile.

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HP NC1000e 10GB Ethernet Adapter verschwinden bei VMware Upgrade

14. September 2017 · Keine Kommentare

Nach einem ESXi upgrade eines Hosts ist der 10GB Ethernet Adapter verschwunden. Das Problem dabei ist, dass ESXi 5.5 U3 die letzte Version ist, die diesen Adapter offiziell unterstützt.
Dies sieht man auf auf der VMware Compatibility Guide Seite.
Die neuere elxnet Version unterstützt diesen Adapter nicht mehr.

Ich benutze diese Adapter in meinem Lab Setup und möchte eigentlich nicht einfach so neue 10GB NICs kaufen.

Die aktuelle Version des elxnet Treibers sieht man indem auf via SSH auf den ESXi Host einloggt und

esxcli software vib list | grep elxnet eingibt

Zeit diesen elxnet Treiber downzugraden:

1. Auf der VMware Seite die letzte Version des elxnet Treibers herunterladen, die diesen Adapter noch untersützt (10.2.298.5)

2. ESXi Host in Maintenance Mode nehmen

3. Auf dem ESXi Host den bestehenden Treiber entfernen:
esxcli software vib remove -n elxnet

4. Die ältere Version des elxnet Treibers installieren:
esxcli software vib install -d "/vmfs/volumes/datastore/VMW-ESX-5.5.0-elxnet-10.2.298.5-offline_bundle-2263089.zip"

5. Den ESXi Host rebooten:
esxcli system shutdown reboot -R "Downgrade Emulex HP NC1000e Treiber (elxnet) zu Version 10.2.298.5"

6. ESXi Host sieht nun den Ethernet Adapter wieder, konfigurieren und dann Host wieder aus Maintenancemode rausnehmen.

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SCOM 2012 SP1 Installation Error: Unable to Proceed

17. Dezember 2014 · Keine Kommentare

Heute wollte ich eine SCOM Umgebung die aus 2 2012 CU3 Management Server besteht auf SP1 upgraden um die Umgebung schlussendlich dann auf 2012R2 zu aktualiersieren.

Bei einem Management Server kam dann die Fehlermeldung „Unable to Proceed“. Und der Hinweis „Setup could not detect the current Data Warehouse Scenario.Please ensure that the SQL Server service for the Data warehouse is running, and the current user has permission to access the Data Warehouse.“

SCOM 2012SP1 Installation Error

Ein Check des SQL Servers (der auf dem anderen Management Server läuft) ergab, dass die Permission stimmt.

Also dann das Setup Log durchsuchen (befindet sich in %LocalAppData%\SCOM\Logs). Das Log des Setup Wizards ist
OpsMgrSetupWizard.log

Dort gab es dann die folgende Fehlermeldung:

[11:32:05]: Error: :Error:DW DB name is null or empty
[11:32:05]: Always: :Failed to detect a Data Warehouse upgrade scenario
[11:32:05]: Always: :End: Rationalize Operations Manager Server upgrade.
[11:32:05]: Error: :RationalizeComponents blocked because: Setup could not detect the current Data Warehouse Scenario. Please ensure that the SQL Server service for the Data Warehouse is running, and the current user has permission to access the Data Warehouse.
[11:32:05]: Always: :End: Rationalize server component.
[11:32:05]: Error: :Error:Could not rationalize OMSERVER and thus setup is blocked.

DW DB Name null oder empty? Also kurz die Registry angeschaut. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Microsoft Operations Manager\3.0\Setup

SCOM 2012SP1 Upgrade - Regedit

Und siehe da, DataWarehouseDBName und DataWarehouseDBServerName sind wirklich leer. Also die zwei Werte korrigieren und der Setup läuft wie erwartet nun durch.

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Ubuntu 10.04 auf Hyper-V 2012 mit Netzwerkproblem

18. Februar 2013 · 1 Kommentar

Bei einem Kunden haben wir eine Migration von VMware 4.1 auf Hyper-V 2012 durchgeführt. Das ging auch für fast alle Linux Server problemlos, ausser für 3 Ubuntu 10.04 Server. Diesen waren während dem Booten kurz anpingbar, aber nach dem Loginscreen wurde die Netzwerkverbindung nach ca. 5 Sekunden unterbrochen. Ping der eigenen IP auf dem Server (localhost) ging aber keinerlei Netzwerkverbindung.
Die VMs haben einen „Legacy Network Adapter“ zugewiesen bekommen, da die Integration Tools noch nicht verwendet werden (die werden erst noch getestet und wahrscheinlich erst für neuere Versionen >12.04 eingesetzt).

Die VMs waren Standard mit 2 CPUs und 4 GB RAM und einer Disk. Das Problem scheint nun im zusammenhang mit MultiCore zu liegen. Wenn man die Server umkonfiguriert und nur mit einer (1) CPU startet, dann bleibt das Netzwerk stabil. Dann kann der Server aktualisiert werden und danach wieder auf 2 CPU gesetzt werden, falls das überhaupt benötigt wird.

→ 1 KommentarTags: Linux · Netzwerk · Windows

Teamspeak3 Serveradmin Passwort zurücksetzen

2. Dezember 2012 · Keine Kommentare

Ich habe einen TS3 (Teamspeak 3) Server am laufen und nach einer Neuinstallation von Windows (und damit auch vom TS3 Client) bin ich mit dem Client nur noch Gast auf dem Server. Es gibt noch das Serveradmin Passwort aber das habe ich natürlich auf vergessen. Das Passwort ist in der SQLite DB gespeichert, aber verschlüsselt. Das Recovery ist eingentlich relativ einfach. Auf dem Server (bei mir ein Linux Server) habe ich folgendes ausgeführt (alles in einer Zeile/Command):

ts3server_linux_adm64 serveradmin_password=NeuesGeheimesPasswort

Dies setzt das serveradmin Passwort neu. Wenn der Server bereits läuft gibts eine Fehlermeldung, dass der Server nicht gestartet werden konnte, das ist aber nicht so schlimm, da das Passwort trotzdem gesetzt wurde. Falls der Server nicht läuft wird er dann gestartet.

Nun kann ich eine ServerQuery Verbindung aufbauen. Das ist eine normale Telnet Verbindung auf den ServerQuery Port. Standardmässig ist dies der Port 10011. Dann mit

login serveradmin NeuesGeheimesPasswort

einloggen. Nun müssen wir wissen, wie die neue ID des Clients in der DB ist. Entweder mit SQLite auf die DB verbinden oder noch einfacher mit dem TS Client auf den Server verbinden und in der offenen ServerQuery Verbindung (nach dem Login) die Verbundenen User mit

clientlist

anschauen. Der Output ist z.b.

clid=17 cid=114 client_database_id=1373 client_nickname=Marc client_type=0

Nun können wir den User in die ServerAdmin Gruppe aufnehmen. Die Server Admin Gruppe hat defaultmässig die ID 6:

servergroupaddclient sgid=6 cldbid=1373

Nun sind wir wieder Admin auf dem Server mit dem neuen Client und können alles weitere Im GUI erledigen.

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